Weblog der Armutskonferenz

Geschichten, Kommentare, Sichtweisen zum Thema Armut und soziale Ausgrenzung.

Aus Mitgliedsorganisationen der Armutskonferenz, von Sozialexpert*innen, von Berater*innen, Menschen mit Armutserfahrungen, Sozialwissenschaftler*innen und anderen.


Gib mir was, was ich wählen kann - Demokratie ohne Langzeitarbeitslose?

Neue Studie untersucht Motive von langzeitarbeitslosen Nichtwähler*innen in Deutschland

Zahlreiche internationale Studien zeigen, dass die Wahlbeteiligung in den letzten Jahren besonders bei jenen Gruppen zurückgegangen ist, die durch die Gesellschaft benachteiligt werden: also bei Menschen, die in prekären Verhältnissen leben und von Armut oder lange dauernder Arbeitslosigkeit...

weiterlesen...

Menschen brauchen mehr...

Um ein bescheidenes aber angemessenes Leben in Österreich zu führen, ist deutlich mehr Geld nötig als etwa bei Mindestsicherung oder bei Einkommen, die sich am Existenzminimum orientieren, bleibt. Referenzbudgets geben Orientierungshilfe, was es braucht, um Armut und soziale Ausgrenzung zu verhindern.

Welche Ausgaben hat eine Familie mit zwei Kindern zu bewältigen? Wie kommt eine...

weiterlesen...

Sozialpolitik im Rückwärtsgang - Das Beispiel Oberösterreich

Statt Fortschritt bei menschenrechtlichen Mindeststandards vergrößern sich Lücken und Mängel

Österreich ist kein sozialpolitisches Ödland. Nein, das wäre wirklich eine maßlose Übertreibung der KritikerInnen. Denn die vielen Transferleistungen und das wohlfahrtsstaatliche Sicherungssystem zeichnen ein gut ausgewogenes soziales System aus, das wesentlich zur Reduktion von...

weiterlesen...

Unerträgliche Ignoranz

Alleinerziehende – zu 93 Prozent Frauen – sind mit 42 Prozent die Gruppe der Erwerbstätigen mit der höchsten Armutsgefährdung

Im Land mit der „lebenswertesten“ Hauptstadt sind mehr als 400.000 Kinder und Jugendliche armutsgefährdet. Besonders betroffen sind Familien mit mehreren Kindern und jene mit einem Elternteil. Alleinerziehende – zu 93 Prozent Frauen – sind mit 42...

weiterlesen...

Durch den Supermarkt hindurchschwitzen

Warum Armut kein Eigenschafts-, sondern ein Verhältniswort ist und wie sich der Gang durch den Supermarkt für Betroffene anfühlt.

»Meine Mutter mag keine Trinkpäckchen. Nicht nur, weil sie umweltschädlich und teuer, sondern auch mit wenig und noch dazu ungesundem Inhalt versehen sind.« Undine Zimmer erzählt von ihrer Kindheit, aufgewachsen in einer Berliner Hartz IV-Familie....

weiterlesen...

Tag der Arbeitslosen: Arbeitslos heißt nicht ohne Arbeit

Statement zur Aktion "Auch das ist Arbeit"

Eigentlich ist „arbeits-los“ das falsche Wort. Denn die Arbeitssuche ist vom Gesetzgeber als Tätigkeit vorgeschrieben. Und diese beinhaltet nicht nur, sich Gedanken zu machen, wo man eine Chance haben könnte, Bewerbungen zu schreiben und eventuell nachzutelefonieren. Man muss auch ständig bereitstehen und erreichbar sein. Dazu...

weiterlesen...