Tagung: Das ist doch das Mindeste!

Soziale, ökonomische und rechtliche Perspektiven auf die Zukunft der Bedarfsorientierten Mindestsicherung

Montag, 22. Oktober 2018, 10.00-17.00h
Österreichische Kontrollbank (Reitersaal): Strauchgasse 3, 1010 Wien

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Im Rahmen der Tagung werden unterschiedliche Perspektiven auf die Bedarfsorientierte Mindestsicherung beleuchtet. Die Konferenz beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragen: Wie ist das Verhältnis zwischen den Kosten für die Mindestsicherung und den Folgekosten, die aus einer Kürzung resultieren würden? Welche (verfassungs-)rechtlichen Implikationen ergeben sich daraus? Wie sehen die entsprechenden Erfahrungen rund um Hartz-IV in Deutschland aus? Wie können Grundrechte gewahrt und Personen sozialrechtlich besser unterstützt werden? Inwiefern können realitätserprobte Modelle wie beispielsweise die Referenzbudgets herangezogen werden?

Mit Inputs von

  • Gerhard Bäcker (Senior Professor an der Universität Duisburg-Essen)
  • Martin Hiesel (Jurist der Volksanwaltschaft)
  • Karin Heitzmann (Ko-Leiterin des Forschungsinstituts "Inequality of Economics" und ao.Univ. Prof am Institut für Sozialpolitik der WU)
  • Maria Kemmetmüller (ASB Schuldnerberatungen GmbH – GF Stellvertreterin)
  • Anne van Lancker (Policy Officer EMIN)
  • Walter Pfeil (Universität Salzburg – Fachbereichsleiter Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht)
  • Susanna Paulweber (Fachliche Leitung Sozial- und Mietrecht, Diakonie Österreich), Alexander Leitner (Rechtsberatung Caritas Oberösterreich) und Maria Petersen (Sozialberatung Chill out DOWAS Innsbruck)

Moderation: Martina Kargl (Die Armutskonferenz)

Podiumsgespräch zur Zukunft der Mindestsicherung mit:

  • Maria Katharina Moser (Direktorin der Diakonie Österreich)
  • Maria Petersen (Sozialberatung Chill out DOWAS Innsbruck)
  • Wolfgang Schmidt (Plattform Sichtbar Werden / AMSEL Graz)
  • Bernd Wachter (Generalsekretär der Caritas Österreich)

Moderation: Verena Fabris (bOJA – Bundesweites Netzwerk offene Jugendarbeit)

Unkostenbeitrag (inkl. Pausen- und Mittagsverpflegung): 30€
Reduzierter Betrag für Menschen mit keinem oder nur geringem Einkommen: 10€

Die Konferenz findet im Rahmen des Projekts EMIN (European Minimum Income Network) statt; koordiniert durch das Europäische Armutsnetzwerk (EAPN) und finanziert durch die Europäische Kommission.

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