Armutskonferenz (2022): Toolkit Alternative Settings öffentlicher Raum

Dorthin gehen wo die Menschen sind - Alternative Settings im öffentlichen Raum für soziale Organisationen

Beschränkte Beratungsangebote durch Covid-19

Covid-19 und die damit verbundenen notwendigen Maßnahmen haben zu einer Einschränkung an sozialen Dienstleistungsangeboten, Beratungs-, Unterstützungs- und Vernetzungsmöglichkeiten und auch zu einem teilweisen Verlust an Klient*innen(-Kontakten) geführt. Gleichzeitig ist steigender Bedarf festzustellen, der verstärkt auch Personen(gruppen) betrifft, die bis dato keine derartigen Angebote in Anspruch genommen haben.

Soziale Begegnungen finden unter Covid-19 Bedingungen vermehrt in digitalen Räumen und im öffentlichen Freiraum (Parks, Plätze etc.) statt. Es liegt folglich nahe, diese Räume auch zu nutzen, um vorhandene – und zusätzliche – Beratungs- und Unterstützungsangebote zu jenen zu bringen, die sie brauchen.

Projektziel – Neue Angebote in alternativen Settings schaffen

Ziel des Projekts ist es, bestehende und neue Beratungs- und Unterstützungs- und Selbsthilfeangebote in alternative Settings und jene Räume zu bringen, in denen sie auch unter Covid-19 Maßnahmen von möglichst vielen Menschen genutzt werden können.
Und zwar einerseits in den öffentlichen Raum (Parks, Plätze, Gärten,...) und andererseits in beliebte digitale Räume.

Das Projekt wird durch das Sozialministerium im Rahmen des Fördercalls „COVID-19 Armutsbekämpfung“ unterstützt und gemeinsam von 14 Projektpartner*innen umgesetzt.

Projektpartner*innen

  • Die Armutskonferenz (Projektkoordination)
  • Ilse Arlt Institut für soziale Inklusionsforschung der
  • Fachhochschule St. Pölten (fachliche Begleitung)
  • Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Landesverband Wien
  • EXIT-sozial, Verein für psychosoziale Dienste
  • Integrierter Sozial- und Gesundheitssprengel Kapfenberg (ISGS)
  • Jugend am Werk Steiermark GmbH
  • JUNO - Zentrum für Getrennt- und Alleinerziehende
  • Schuldnerberatung Steiermark GmbH
  • alleinerziehend - Verein für
  • alleinerziehende und getrennt lebende Eltern
  • Verein maiz, Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen
  • Verein ILLUSIONS - Koordinationsbüro für
  • soziokulturelle Projekte und Initiativen
  • Verein Wohnplattform
  • VertretungsNetz – Erwachsenenvertretung, Patientenanwaltschaft, Bewohnervertretung - Fachbereich Erwachsenenvertretung Wien
  • ZEBRA – Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum gemeinnützige GmbH

Weiters waren Selbstorganisationen und Initiativen von Menschen mit Armutserfahrung, die in der Plattform Sichtbar Werden der Armutskonferenz vernetzt sind, am Projekt beteiligt. Sie bringen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse als Nutzer*innen direkt ins Projekt ein.


Download:

Toolkit Alternative Settings öffentlicher Raum

Die Toolkit ist auch als Printversion erhältlich.
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