Evelyn Dawid & Karin Heitzmann (2015): Österreichische Nichtregierungs-Organisationen in der Armutsbekämpfung

Studie der Armutskonferenz und der WU Wien

2005 wurde erstmals erhoben, was österreichische Nichtregierungsorganisationen (NROs) in der Armutsbekämpfung leisten. Die vorliegende Studie schließt zehn Jahre später an diese Arbeit an und greift die damaligen Fragestellungen wieder auf. Sie gibt – wissenschaftlich detailreich ausgewertet – die Erfahrungen und Meinungen von 34 Expert*innen aus 26 sozialwirtschaftlichen Einrichtung aus ganz Österreich wieder. Die Zahl der befragten Organisationen legt bereits nahe, dass die Ergebnisse nicht als repräsentativ für Österreich anzusehen sind. Vielmehr gab es bei den von uns befragen Einrichtungen vielfach gegensätzliche Einschätzungen, etwa was die Qualität der Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Sektor betrifft. Nichtsdestotrotz gewähren die Erkenntnisse aus dieser Studie einen guten Einblick in die Arbeit der NROs im Rahmen der österreichischen Armutsbekämpfung sowie die Herausforderungen, vor denen die Einrichtungen stehen.

Im Mittelpunkt stand sowohl 2005 als auch 2015 das Angebot, das die Sozialwirtschaft armutsbetroffenen Personen in Österreich bereitstellt: und zwar sowohl die gut funktionierenden und ausreichenden Leistungen als auch die Lücken, die zu einer mangelhaften Versorgung von unterstützungs-bedürftigen Personengruppen führen. Inhaltlich lagen die Schwerpunkte auf den derzeit „brennenden“ Themen Beschäftigung, Migration, Gesundheit und Wohnen.

Download Studie: Österreichische Nichtregierungsorganisationen in der Armutsbekämpfung

Download: Kurzfassung der Studie

Presseaussendung zur Studie am 12.12.2016: Studie der WU Wien zur Armutsbekämpfung: Wohnen das brennende Thema