Newsletter Mai 2009
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Fair Steuern.
Unterlagen und Daten zu vermögensbezogenen Steuern in Österreich
In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich die Gewinnquote am Volkseinkommen prächtig nach oben, die Lohnquote grundelte im unteren Bereich dahin. Die Erwerbseinkommen gingen zwischen oben und unten massiv auseinander. Die Geldvermögen noch viel stärker. Der Gini-Koeffizient zur Ungleichheit der Geldvermögensverteilung in Österreich beträgt 0,66 und „liegt damit im internationalen Vergleich eher hoch“, so die Nationalbank im aktuellen Sozialbericht. Mehr ...
Bild: Schweighofergasse, 1070 Wien
In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich die Gewinnquote am Volkseinkommen prächtig nach oben, die Lohnquote grundelte im unteren Bereich dahin. Die Erwerbseinkommen gingen zwischen oben und unten massiv auseinander. Die Geldvermögen noch viel stärker. Der Gini-Koeffizient zur Ungleichheit der Geldvermögensverteilung in Österreich beträgt 0,66 und „liegt damit im internationalen Vergleich eher hoch“, so die Nationalbank im aktuellen Sozialbericht. „Über zwei Drittel besitzen keine nennenswerten Geldvermögen. Die Hälfte der privaten Haushalte verfügt gar nur über 8% des gesamten Geldvermögens“. Das oberste Zehntel besitzt hingegen 54% des gesamten Geldvermögens. Diesen reichsten 10 Prozent der Haushalte steht rund 290 000 Euro an Vermögen zur Verfügung. Das reichste Prozent (1%) der Haushalte hält 27% des gesamten Geldvermögens. Und das oberste Promille (0,1%) besitzt 8% des Gesamtgeldvermögens. Das entspricht der gesamten unteren Hälfte aller Haushalte, die ebenfalls über 8% des Geldvermögens verfügt. Das Bild für eine solche Vermögensverteilung ist eine Pyramide. Damit „kann der für die Nachkriegsjahre dominierende soziologische Befund von einer nivellierten Mittelschicht nicht mehr aufrechterhalten werden“, formuliert die ÖNB.
Mehr ... http://www.faire-steuern.at/fakten.php
> Geldvermögensstudie Nationalbank
Mehr ... Sozialbericht
> Die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Österreich, von Alois Guger und Markus Marterbauer. in: Handbuch Armut in Österreich, Studienverlag
Mehr ... Handbuch Armut in Österreich
> Perspektiven der Erbschafts- und Schenkungssteuer in Österreich, WIFO-Publikation, Berghuber/ Picek/ Schratzenstaller
Mehr ... wifo
> Diskussionspapier Vermögenssteuer, von Stephan Schulmeister.
Mehr ... ZSI
Die BAWAG P.S.K. bietet seit 1. April flächendeckend in ganz Österreich ein Konto ohne Überziehungsrahmen an. Das "Neue Chance Konto" kostet wie das günstigste "normale" P.S.K.-Konto 13,5 Euro pro Quartal und soll in jeder der rund 1.300 P.S.K.-Filialen erhältlich sein. Zum Konto gibt es keine Bankomat- oder Kreditkarte, sonst seien aber alle bargeldlosen Transaktionen wie Überweisungen, Dauer- und Einziehungsaufträge sowie Internet-Banking möglich, teilte die BAWAG P.S.K. in einer Presseaussendung mit. Mit einem Ausweis könne das neue Konto in jeder P.S.K.-Filiale eröffnet werden, nicht aber in BAWAG-Filialen. Beim "Neue Chance Konto" werden die üblichen Bonitätskriterien (Eintrag auf schwarzen Listen, Konkurs) nicht angewandt; nicht möglich sei die Eröffnung des P.S.K-Haben-Kontos, wenn es ein Betrugsverfahren in der Vergangenheit gegeben habe. Die Bank rechnet mit 500 Eröffnungen von "Neue Chance Konten" pro Monat. Für eine Gesetzesänderung in Richtung Grundrecht auf ein Konto werde man sich aber nicht einsetzen. Jüngsten Medienberichten zufolge bieten auch Bank Austria und die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien günstige Haben-Konten an.
Mehr ... BAWAG P.S.K
Mehr ... Schuldnerberatung
Urteilsbegründung: Die von Armut am meisten betroffenen Personengruppen sind selbst AkteurInnen, es geht um die Überwindung von Scham und Sprachlosigkeit, um Selbstermächtigung im besten Wortsinn, um politische Intervention, eben um das "sichtbar werden" des Alltags, der Anliegen, der Leistungen, der Probleme und der Notwendigkeiten von rund 5% unserer MitbewohnerInnen in Österreich. Selbst aktiv gegen die eigene Ausgrenzung, Mutig und wichtig.
> Alle PreisträgerInnen unter sozialMARIE
> Bilder und Informationen zu "sichtbar werden" unter "sichtbar werden"
Bild: Peter Gach bei der Preisübergabe
© Fotodienst / Anna Rauchenbauer
Letzte Vorstellung Sa. 9. Mai, 20.00 TAG, Theater an der Gumpendorferstraße 67
Eine stinknormale Familie : Der Vater schwerkrank. Die Mutter überfordert. Die Tochter verkauft sich. Der Sohn denkt an Selbstmord. Und weit und breit kein Hoffnungsschimmer. Das ist der Plot.
Frei nach Anton Wildgans´ „Armut“ untersuchen das theater.wozek und das TAG den Zusammenbruch eines Familiensystems und liefern mehr oder weniger haltbare Rettungsmaßnahmen. Die fatale Frage: „Warum haben wir nie Glück gehabt?“ geistert dabei wie ein Untoter durch das Stück und findet erst Ruhe in der Erkenntnis: Armut macht reich!
Unter dem Motto: „Verbiege die Wahrheit bis zur Unkenntlichkeit, und sie wird begriffen…“ präsentiert sich „arm:mut“ als gnadenloser Mix aus Melodrama, Charity-Event, Kriminalfall und Reality-Soap. Conclusio: Das Tragische ist komischer als uns lieb ist.
Tel: 01- 586 52 22 | karten@dasTAG.at | dasTAG
Das interkulturelle Caritas-Mädchenzentrum peppa bietet Mädchen ab zehn und jungen Frauen bis 20 Jahren vielfältiges Angebot zur Zusammenkunft und gemeinsamen Freizeitgestaltung in einem geschützten Rahmen. Neben Freizeitangeboten (wie dem offenen Mädchencafé und verschiedenen Workshopangeboten) haben Besucherinnen die Möglichkeit, Beratungsangebote (Beratung in schwierigen Situationen, ärztliche Beratung, Berufsorientierung, etc.) sowie Lernhilfe in Anspruch zu nehmen.
Wo: Hasnerstraße 61, 1160 Wien
Wann: 11. Mai 2009, ab 19.00 Uhr – freier Eintritt!
Informationen unter: Peppa
Buchpräsentation mit Andreas Breitenfellner (Öst. Nationalbibliothek), Judith Pühringer (BDV), Rosa Lyon (Ö1) und den HerausgeberInnen, (siehe Publikation)
Moderation: Rita Trattnig (Lebensministerium)
Wo: Hauptbücherei Wien, Urban-Loritz Platz 2a, 1070 Wien
Wann: Mittwoch 18. Mai 2009, 17.00 Uhr
Präsentation der aktuellen Berichts "In Armut Aufwachsen" und Diskussionsveranstaltung
mit Ursula Till-Tentschert, Irina Vana, Caterina Hannes und Hilde Weiss, (Institut für Soziologie, Wien), Tom Schmid (sfs-Research), Sybille Straubinger (Gemeinderätin Wien)
(mehr Information siehe Publikation)
Moderation: Martin Schenk
(Die Armutskonferenz)
Wo: Hauptbücherei Wien (3.OG),
Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Wann: Montag, 18. Mai, 19.00 Uhr
Nach überwältigendem Erfolg einer Petition an den Deutschen Bundesrat wird in Österreich ebenfalls mit einer breiten BürgerInnenbeteiligung gerechnet
Zum „Tag der Arbeitslosen“ am 30.4.2009 startet eine Unterschriftenaktion zur Einführung eines „Bedingungslosen Grundeinkommens“ in Österreich. Der „Runde Tisch_Grundeinkommen“ rechnet mit einer breiten BürgerInnenbeteiligung ähnlich dem Erfolg einer Petition an den Deutschen Bundesrat, die erst kürzlich in Deutschland enormes Echo auch in den Medien ausgelöst hat.
Gefordert wird die Einführung eines allgemeinen, personenbezogenen, bedingungslosen Grundeinkommens in existenzsichernder Höhe. „Das bedingungslose Grundeinkommen entspricht der Würde des Menschen“, so die InitiatorInnen. Bundesregierung und Nationalrat werden aufgefordert, die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, dass ein solcher Rechtsanspruch Gültigkeit erlangt.
Nicht zu verwechseln ist das Grundeinkommen mit der ebenfall in Diskussion befindlichen Mindestsicherung, betonen die InitiatorInnen. „Das bedingungslose Grundeinkommen schafft wirkliche Einkommenssicherheit und ist repressionsfrei. Außerdem ist es ein Krisen-Instrument, das Kreativität fördert, Angst nimmt und wirtschaftliche Tätigkeit stimuliert“.
Die Unterschriftenaktion ist jedenfalls bis zur zweiten „Internationalen Woche des Grundeinkommens“, die von 14. - 20.9.2009 stattfindet, angepeilt. Listen finden Sie in Internet unter www.grundeinkommen.at
Der Runde Tisch_Grundeinkommen dient der Vernetzung unterschiedlicher Vereine, Initiativen und Personen, die sich für ein "Bedingungsloses Grundeinkommen" einsetzen, darunter auch von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffene Menschen.
> Unterschriftenlisten: Grundeinkommen
Wert des Arbeitens, Recht auf Arbeit. Der Wert des Arbeitens ist gerade in einer Gesellschaft, die sich so zentral über die Arbeit definiert wie die unsere, immer wieder in Frage zu stellen. Wer hat Recht auf Arbeit und auf welche Art von Arbeit? Gibt es eine Pflicht zu arbeiten? Brauchen wir Arbeit, oder nur Geld? Schon sehr früh werden die Weichen gestellt, die später den Zugang zu beruflichen Feldern öffnen oder auch verwehren.
SOHO IN OTTAKRING versteht Kunst als ein Mittel der Auseinandersetzung mit dem Alltag, der Einmischung in öffentliche Belange und somit als politisches Instrument.
>
mehr Informationen unter SOHO 09
Bis Ende Mai können engagierte Initiativen einreichen. Das Wiener Spendenparlament unterstützt Projekte gegen Armut, Isolation und Einsamkeit: „Spenden mit Stimmrecht“ und „Stimmen gegen die Armut“.
Das Wiener Spendenparlament wendet sich an alle sozialen Initiativen im Großraum Wien, die Projekte gegen Armut, Isolation und Einsamkeit verwirklichen wollen. Im Herbst tritt das „Spendenparlament“ wieder zusammen, um Gelder an sozial innovative Projekte zu vergeben.
Es geht um die Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Menschen. Auch in Wien sind 148 000 Menschen akut von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen.
Voraussetzung für die Auswahl der Projekte ist, dass sie sich um Bevölkerungsgruppen annehmen, die von materieller Armut wie von sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Es werden Initiativen, die in Lücken sozialer Sicherung beispielhaft einspringen, unterstützt: soziale Einrichtungen, die helfen, Isolation zu durchbrechen, die Menschen wieder aufrichten, die zu eigenbestimmten Leben verhelfen.
Seit Gründung des Wiener Spendenparlaments vor acht Jahren wurden über 150 000 € an 60 Initiativen für Menschen in Not vergeben. Das letzte Spendenparlament unterstützte die Begleitung von Menschen mit psychischer Erkrankung, Hilfe gegen Jugendarbeitslosigkeit, Selbsthilfegruppen Armutsbetroffener und Notschlaftstellen für Wohnungslose.
Mut Machen – wir fördern soziale Initiativen, wollen Isolation durchbrechen und zur Selbsthilfe anregen. Stimme gegen Armut – wir machen soziale Not öffentlich und tun etwas dagegen. Spenden mit Stimmrecht – Wir bestimmen mit, wo unsere Spende eingesetzt wird.
Was ist das SPENDENPARLAMENT? Wer mindestens im Jahr 75.- € spendet, erwirbt einen Sitz im Wiener Spendenparlament. In jährlichen Versammlungen wird gemeinsam diskutiert und abgestimmt, welche Projekte wieviel Geld bekommen sollen.
Einreichen bis 31. Mai 09 an: Wiener Spendenparlament, Gumpendorferstraße 83, 1060 Wien, Auskunft "Spenden" bzw. "Einreichung": 01/ 402 69 44
Mehr ... Spendenparlament
Unterstützt werden Initiativen zur Unterstützung von arbeits- und erwerbslosen Menschen, durch eine finanzielle Unterstützung und unentgeltliche begleitende Beratung
Alles zu Idee des Förderpreises, Bewerbungsverfahren, Jury unter derWuerfel Armutslagen von Kindern in Österreich
Einsendeschluß am 5. Juni 2009
Raus aus der Langzeitarbeitslosigkeit! Unter diesem Motto steht die Jobmesse des DSE-Wien (Wiener Dachverband für sozial-ökonomische Einrichtungen) am 10. Juni 2009. Neben einem breiten Informations- und Beratungsangebot bietet die Jobmesse für die Zielgruppe langzeitarbeitsloser Menschen konkrete Jobangebote und somit die Chance auf eine berufliche Perspektive.
Rahmenprogramm // informative Vorträge, ein mobiler Gesundheits-Check, die Pro Mente Peer Beratung, Gratis-Kinderbetreuung und ein günstiger Mittagstisch.
Special Guests // Roland Neuwirth Trio
Wo: WUK, Foyer und Großer Saal, Währinger Straße 59, 1090 Wien
Wann: 10. Juni 2009, 10 bis 16 Uhr
mehr Informationen unter: DSE-Wien
Ist ethnic profiling eine notwendige polizeiliche Ermittlungstaktik oder schlichtweg vorurteilsbehaftet und rassistisch? Diese und ähnliche Fragen diskutieren Fachleute aus der Praxis am 6. Mai ab 1930 Uhr in der Volkshochschule Brigittenau. Eine gemeinsame Veranstaltung von SOS Mitmensch, Südwind Wien, der Volkshochschule Brigittenau und ZARA. SOSMITMENSCH
Entscheidungen auf der Ebene der EU haben konkrete Auswirkungen auf das Leben der Menschen in den Mitgliedsstaaten. Welchen Einfluss haben europäische Politiken auf die tatsächliche Gleichstellung von Frauen in Österreich? Inwiefern hat sich die Situation der Frauen in Österreich seit dem EU-Beitritt verändert? Wie können wir von Österreich aus Einfluss nehmen auf die Gestaltung europäischer Politiken?
Information über das Europäische Parlament, Gleichstellungspolitiken der EU, die Europäische Frauenlobby
Diskussion mit Christa Prets, Abgeordnete zum Europäischen Parlament
Wo: AK-Salzburg, Turmzimmer, Neubau 5. Stock, Markus-Sittikus-Straße 10, 5020 Salzburg
Wann: Dienstag, den 12. Mai 2009 von 10.00 bis 17.00 Uhr
Kontakt / Anmeldungen: e-mail: netzwerk@netzwerk-frauenberatung.at. Tel. 01- 595 37 60, Stichwort: EU-Gleichstellung/Salzburg, netzwerk-frauenberatung
Informationsveranstaltung für Menschen, die an der Gleichstellung von Frauen und Männern mitwirken wollen
Gender Budgeting – geschlechtergerechte Budgetgestaltung - ist seit Anfang 2009 in der österreichischen Verfassung verankert. Was haben wir uns darunter vorzustellen? Und vor allem: Wie wird diese Vorgabe der Verfassung derzeit umgesetzt? Es informiert das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen - alle Interessierten sind eingeladen mit zu diskutieren.
Wo: Zukunftszentrum Tirol, Universitätsstr. 15 a, Innsbruck.
Wann: Donnerstag, den 14. Mai 2009 von 9.30 – 12.30 Uhr
Kontakt / Anmeldungen: e-mail: netzwerk@netzwerk-frauenberatung.at, Tel. 01- 595 37 60, Stichwort: Gender Budgeting/Innsbruck netzwerk-frauenberatung
3. Österreichische Schuldenberatungstagung zum Thema "Zukunft der Schuldenberatung"
ReferentInnen: Jürg Gschwendt, Margrit Kennedy, Peter Kopf, Wener Sanio
Wo: Hotel Mercure Bregenz, Platz der Wiener Symphoniker 2, 6900 Bregenz
Wann: 19. bis 20. Juni 2009
Weitere Informationen unter Tagung
Mehr Qualität – bessere Integration
Das Symposium 2009 befasst sich mit dem Qualitätsmanagement in der beruflichen Integration. Dazu finden interessante Vorträge, ein Kabarett und an beiden Veranstaltungstagen je 5 Workshops statt. Auf der dabei-austria Homepage finden Sie weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zum Symposium 2009.
Wo: Kardinal König Haus, Kardinal König Platz 3, 1130 Wien
Wann: 22. & 23. Juni 2009
Kontaktadresse: Dachverband berufliche Integration, Parhamerplatz 9/3, 1170 Wien, e-mail: office@dabei-austria.at Dachverband
Hrsg: Friedrich Hinterberger, Harald Hutterer, Ines Omann, Elisabeth Freytag
Gerade jetzt – angesichts der aktuellen Krise und der intensiven Bemühungen für ein Wirtschaftswachstum – muss mehr denn je die Frage danach gestellt werden, welches Wachstum wir für die Zukunft wollen und welche Ziele damit verfolgt werden sollen. Immer mehr Menschen gelangen zu der Einsicht, dass Wirtschaftswachstum und materieller Konsum allein kein Garant für individuelles Wohlergehen sind. Die Erhöhung der Lebensqualität mit einer positiven subjektiven Wahrnehmung durch die Menschen sollte so zum Fokus und Ziel eines anderen, qualitativen Wachstums werden.
Kernstück des Buches ist ein „Argumentarium“, in dem von SERI und Karuna Consult Hintergründe und Argumente für ein „anderes Wachstum“ zusammen gestellt werden. Besondere Beachtung finden die Konzepte Lebensqualität und Wellbeing.
Das Buch entstand in einem Wechselspiel von ExpertInneninput und Stakeholderdiskussionen und ist für Interessierte gedacht, die auf der Suche nach fundierten Argumenten für ein anderes, qualitatives Wachstum sind.
Mandelbaumverlag, unter Mitarbeit von Judith Pühringer und Michaela Moser (beide Armutskonferenz)
siehe Veranstaltungen
Hrsg: Ursula Till-Tentschert, Irina Vana, Institut für Soziolgie Wien, Universität Wien
Wenn von Armut gesprochen wird, lösen Bilder von Kindern eine besonders große Betroffenheit aus. Kinderarmut verletzt bei den meisten Menschen das Empfinden von sozialer Gerechtigkeit. Im aktuellsten Bericht der Statistik Austria zu Einkommen, Armut und Lebensbedingungen 2007 wurden rund 260.000 Kinder und Jugendliche als armutsgefährdet ausgewiesen. Insofern ist es verwunderlich, dass es wenig Berichterstattung und Analysen zu benachteiligten Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen in Österreich gibt. Sie haben keine Möglichkeit aus eigener Anstrengung ihre Lage zu verändern. Armut in frühen Lebensphasen ist prägend für die späteren Entwicklungs- und Teilhabechancen. In Armut aufzuwachsen, bedeutet Nachteile in schulischer und beruflicher Ausbildung, in den familiären BeziWann? 11. Mai 2009, ab 17.00 Uhr – freier Eintritt!ehungen und Interaktionen, in der Freizeit und den Interaktionen in Gleichaltrigengruppen.
Der vorliegende Bericht ist das Ergebnis eines einjährigen Forschungspraktikums für Studierende im zweiten Abschnitt am Institut für Soziologie im Studienjahr 2007/2008. Sie haben versucht eine Bestandsaufnahme der sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen zu machen. Anlässlich der Präsentation laden die Armutskonferenz, das Institut für Soziologie und die Hauptbücherei Wien herzlich zur Diskussion. Wann? 11. Mai 2009, ab 17.00 Uhr – freier Eintritt! (Termin und Ort der Präsentation: Siehe Veranstaltungen)
Download unter: Kinderarmutsbericht
Gedruckte Version für € 10,00 (zuzüglich Versandkosten), zu bestellen unter Institut für Soziologie Universität Wien A-1090 Wien, Rooseveltplatz 2
Faxnummer +43 (1) 4277-9492
Öffnungszeiten des Servicecenters:
Montag 16:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 12:00
Mittwoch 10:00 - 12:00
Donnerstag 10:00 - 12:00 und 16:30 - 18:30
© DIE ARMUTSKONFERENZ,
Österreichisches Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Snail-Mail Gumpendorferstraße 83, 1060 Wien | T+43-1-402 69 44 12
E-Mail office@armutskonferenz.at W http://www.armutskonferenz.at