Newsletter September 2008 - 03

Guten Tag!

Sie bekommen diesen Newsletter, weil Sie sich bei der Armutskonferenz in die Liste eingetragen haben. Wir freuen uns und wünschen Ihnen eine spannende Lektüre. Sie können den Newsletter auch an FreundInnen und Bekannte weiterempfehlen.
Wenn Sie über eine Suchmaschine oder über die Webseite auf diesen Newsletter gestoßen sind und ihn bestellen wollen, freuen wir uns.
Sollten Sie den Newsletter nicht mehr zugeschickt bekommen wollen, können Sie in hier abbestellen.
BESTELLEN | ABBESTELLEN

Cover 7. Armutskonferenz

SCHANDE ARMUT. Stigmatisierung und Beschämung. Dokumentation 7. Armutskonferenz

Mit Beiträgen von: Margit Appel, Eva Bachinger, Alfred Berndl, Beate Blaschek, Roswitha Breckner, Andrea Brückner, Marc Diebäcker, Ursula Dietersdorfer, Anna Dieplinger, Antje Doberer-Bey, Gabriele Faber-Wiener, Verena Fabris, Elisabeth Freithofer, Michael Fuchs, Peter Gach, Elisabeth Hammer, Karin Heitzmann, Heimo Hirschmann, Traude Hlawaty, Veronika Hofinger, Irene Holzer, Peter Kopf, Kuserutzky-Klan, Norbert Krammer, Manfred Krenn, Birgit Kupka, Rudolf Lehner, Martin Litschauer, Carmen Ludwig ...

Mehr zu Dokumentation ...

Themen

› Teuerung ist kein Schicksal.
› Teuerung: Erhöhung der Ersatzrate bei Arbeitslosenleistungen!
› Armutsgefährdete Kinder zu 20% aufs Gymnasium, Nicht-Arme zu 37%

Teuerung ist kein Schicksal.
Gemeinsam gegen Armut und Klimawandel

313.000 Menschen in Österreich können sich Warmhalten der Wohnung nicht leisten..

Angesichts der alarmierenden sozialen und ökologischen Auswirkungen der energiepreisbedingten Teuerung, haben sich Vertreter führender Sozial- und Umweltorganisationen in einem offenen Brief an Österreichs wahlwerbende Parteien gewandt. Von diesen wird im Schreiben eine Garantie darüber gefordert, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern als zentrales Regierungsprojekt verankert wird. "Teuerung ist kein Schicksal. Gemeinsam gegen Armut und Klimawandel!"

"Jetzt schon können es sich 313.000 Menschen in Österreich -also vier Prozent der Wohnbevölkerung- nicht leisten, die Wohnung angemessen warm zu halten.", weist die Armutskonferenz, auf die angespannte Situation hin.(1)
"Wenn nichts passiert, wird diese Zahl nächstes Jahr auf eine halbe Million anwachsen." Die Heiz- und Wohnkosten machen bei Haushalten mit weniger als 900 Euro Einkommen bereits 36 Prozent des monatlich verfügbaren Gesamtbudgets aus. Je weiter das Einkommen sinkt, desto höher ist dieser Anteil.(2)

"Einkommensschwache sitzen in der Energiearmutsfalle, da das untere Einkommensfünftel kein Kapital hat, um notwendige Investitionen zu tätigen. Um Menschen an der Armutsgrenze zu entlasten, muss die nächste Regierung die Betroffenen beim Umstieg auf nachhaltige und auf Dauer günstigere Energieformen sowie bei Maßnahmen für einen geringen Energieverbrauch und leistbaren öffentlichen Verkehr unterstützen. Es geht darum, eine "Win-Win Situation" herbeizuführen: Die Armen treffen Teuerungen am härtesten, deshalb ist Kostenreduktion bei Energie eine wichtige sozialpolitische Maßnahme bei gleichzeitigem Schutz der Umwelt", so die Armutskonferenz.

Kurzfristig heißt das, den Heizkostenzuschuss in eine echte Grundsicherung zu integrieren, österreichweit zu vereinheitlichen und mit Investitionen in Energiesparmaßnahmen zu verbinden. Dazu braucht es eine niederschwellige Energieberatung, die alle - nicht nur die Mittelschichten - erreicht. Es geht dabei um den Austausch von Ölheizungen, der Installierung von thermischen Solaranlagen, den Anschluss an Fernwärmenetze und Hilfe bei Wärmedämmungsmaßnahmen. Mittelfristig muss die Wohnbauförderung stärker ökologisiert und Subjektförderung zugelassen werden. "Contracting" soll für sozial Benachteiligte und Einkommensschwache nutzbar gemacht werden. In einem großangelegten Programm müssen Wärmedämmung und Sanierungsmaßnahmen in allen Sozial- und Gemeindebauten Österreichs erfolgen, kombiniert mit energieunabhängigen Sozialbauten beziehungsweise Siedlungen. Und nicht zuletzt: Der Öffentliche Verkehr ist viel zu teuer für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen. Öffis müssen für alle leistbar werden.

"Österreich muss bis 2040 den völligen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen erreichen.", fordert Greenpeace einen nachhaltigen Kurs gegen Armut und Klimawandel. Der UNO-Weltklimarat fordert von Industriestaaten eine Reduktion der CO2-Emissionen um 80 bis 90 Prozent bis zum Jahr 2050. "Ein Land mit derartig guten Voraussetzungen wie Österreich -Stichwort Wasserkraft- sollte sich aber deutlich mehr vornehmen, um als Vorreiter den Gesamtprozess positiv zu beeinflussen und industriepolitische Impulse zu setzen. Als Zwischenziel muss entsprechend der Vorgaben des Weltklimarates der CO2 Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent, gemessen am Niveau von 1990, verringert werden. Noch in der nächsten Legislaturperiode müssen die Kyoto-Verpflichtungen bis 2012 durch überwiegend inländische Maßnahmen erreicht werden. Das heißt, der CO2- Ausstoß Österreichs muss sich, gemessen am aktuellen Stand, um run 30 Prozent verringern", so Greenpeace abschließend.

Quellen: (1) Statistik Austria, 2008, EU-SILC 2006.,
(2) Konsumerhebung der Statistik Austria.

http://www.armut.at/off_brief_teurerung_armutundklimawandel.doc

Teuerung: Erhöhung der Ersatzrate bei Arbeitslosenleistungen!

Armutskonferenz fordert notwendigen Schritt zur Armutsvermeidung. Notstandshilfe seit 2000 um 8% gesunken.

(11.08.08). Österreich liegt mit der Höhe der Arbeitslosenleistungen mit vergleichbaren OECD-Ländern im unteren Drittel. "Eine Erhöhung der Nettoersatzrate ist ein notwendiger Schritt zur Armutsvermeidung", fordert die Armutskonferenz angesichts vieler an die Teuerung nicht angepassten Sozialleistungen. So ist die Notstandshilfe seit 2000 um 8% gesunken. Ein durchschnittliches Einkommen reicht nicht mehr aus, damit das Arbeitslosengeld, das man nach dem Verlust des Arbeitsplatzes bezieht, über der Armutsschwelle liegt. "Der EU-Durchschnitt der Ersatzrate liegt bei 70%, Österreich bei 55%."

Höhe des Arbeitslosengeldes im internationalen Vergleich (Tabelle) und Realverlust der Notstandshilfe (Grafik)

Die Höhe des Arbeitslosengeldes steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Höhe der Arbeitslosigkeit. Wäre das so, müsste in den Ländern mit dem niedrigsten Arbeitslosengeld auch die niedrigste Arbeitslosigkeit sein. Das trifft nicht zu. "In Polen mit niedrigstem Arbeitslosengeld herrscht hohe Arbeitslosigkeit. In Dänemark mit dem höchsten Arbeitslosengeld gibt es niedrige Arbeitslosigkeit.", analysiert die Armutskonferenz.. "Dänemark zeigt auch, dass eine ausreichende Existenzsicherung nicht den Anreiz für Erwerbsarbeit mindert: Bei einer hohen Nettoersatzrate von 90% ist die Verweildauer in Arbeitslosigkeit geringer als in Österreich mit einer niedrigen Nettoersatzrate von 55%."
Der Grund: Das Arbeitslosenversicherungssystem erklärt nur einen Bruchteil der Arbeitslosigkeit, während andere Faktoren wir Bildungs-, Finanz- und Wirtschaftspolitik eine wichtigere Rolle spielen. Die Lösung eines Problems muss nicht dort zu finden sein, wo das Problem sichtbar wird.
Die Erhöhung der Arbeitslosenleistung und ihre Anpassung an die Teuerung muss Teil eines "Mindestsicherungs-ABC" sein, das die materielle Mindestsicherung (A), soziale Dienstleistungen (B) und aktive Arbeitsmarktpolitik (C) umfassen muß"

http://www.mindestsicherung.at

Armutsgefährdete Kinder zu 20% aufs Gymnasium, Nicht-Arme zu 37%

Armutsgefährdete Kinder zu 80% in Hauptschule, Nicht-Arme zu 63%. Armutskonferenz für Schule, die nicht sozial ausgrenzt.

(01.09.08). "Die für geringe Einkommen kaum leistbaren Schulstartkosten sind ein Indiz für eine Schule, die zu wenig integriert und zu stark sozial ausgrenzt." macht die Armutskonferenz, das österreichische Anti-Armutsnetzwerk, auf notwendige Reformen in der Schule aufmerksam.

Die finanzielle Lage der Haushalte manifestiert sich in Österreich darin, welcher Schultyp für die Kinder gewählt wird. "80% der 10- bis 14-Jährigen aus armutsgefährdeten Haushalten besuchen eine Hauptschule, während der Anteil bei Kindern aus nicht armutsgefährdeten Haushalten 63% beträgt. Umgekehrt besucht nur ein Fünftel der Kinder (20%) aus armutsgefährdeten Haushalten eine AHS, aber fast 40% (37%) bei den nicht armutsgefährdeten."*, so die Armutskonferenz. Insgesamt verteilen sich alle SchülerInnen in Österreich zu 70% auf die Hauptschule und zu 30% aufs Gymnasium.

Tabelle "Schulbesuch nach Armutsgefährdung"

Diese Zahlen zeigen, dass der sozialokönomische Status der Eltern in Österreich einen zu starken Einfluss auf die Bildungswahl hat. Einmal arm, darf nicht immer arm heißen.
Notwendig dafür ist ein Bildungssystem, das die schwierigen Bedingungen im Elternhaus durchbrechen kann und nicht durch mangelnde Durchlässigkeit fortführt. Damit Bildungschancen vom Talent der Kinder und nicht vom Einkommen der Eltern abhängen, muss die neue Regierung in eine andere Schulorganisation und in eine bessere Unterrichtsqualität investieren, es braucht eine andere Schulraumarchitektur wie eine neue Lehrerausbildung. " so die Armutskonferenz abschließend.

* Statistik Austria 2008, EU SILC 2006.

Ergebnisse der Siebenten Armutskonferenz
Armut nimmt Zukunft

^ nach oben

Veranstaltungen/Aktionen

Steuern gegen Frauenarmut

Studientag der AG Frauen & Armut

Mindestens 200.000 Frauen in Österreich sind akut von Armut betroffen, rund dreimal so viele armutsgefährdet. Steuer- und Abgabesysteme könnten als zentrale Instrumente der Armutsbekämpfung wirken und für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für soziale, ökonomische und gesellschaftliche Teilhabe auch aller Frauen sorgen.

Die AG Frauen & Armut lädt alle interessierten Frauen zur Auseinandersetzung mit geschlechter- und sozialgerechter Steuerpolitik ein.

Mit Sybille Pirklbauer, Politologin, AK Wien, Karin Küblböck, Ökonomin, Mitbegründerin von Attac Österreich, Margit Schratzenstaller-Altzinger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo);

Datum: 6. Oktober 2008, 11-17h
Ort: Wien, Stephansplatz 6, Stiege 1, 6. Stock, Saal 601

Mehr zu Frauenarmut ...

Dimensionen der Ungleichheit in der EU

Tagung von OeNB und der AK-Wien Datum: 08.09.2008, 9.00 – 17.30 Uhr Ort: Oesterreichische Nationalbank, Kassensaal, 1.Stock, Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien

Ziel dieser Veranstaltung ist es, neuere Entwicklungen im Bereich Einkommen, Vermögen und Macht mit internationalen ExpertInnen zu analysieren und zu diskutieren.
Detailliertes Programm zum Download unter: wien.arbeiterkammer.at/pictures/d71/080908_Dimensionen_INet.pdf

Woche des Grundeinkommens
vom 15. bis 21. September 2008

Die drei Grundeinkommens-Netzwerke in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland informieren eine Woche lang in länderübergreifenden Veranstaltungen die eine breite Öffentlichkeit über das Thema Grundeinkommen.
Der genaue Terminplan unter www.grundeinkommen.at

*30*20*10 Jahre gegen Gewalt an Frauen und Kindern

Einladung zu einer Fachtagung der Frauenhäuser in Österreich, des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser AÖF und der Frauenhelpline
Datum: vom 8. bis 9. Okt. 2008
Ort: in Salzburg, BFI im Techno_7, Schillerstr. 30, 5020 Salzburg,
Anmeldungen an informationsstelle@aoef.at,
mehr Infos unter http://www.aoef.at/

Tag des Bleiberechts

Hiermit erklären wir den 10. Okt. 2008 zum österreichweiten Tag des Bleiberechts. Damit wollen wir auf die Notwendigkeit einer menschenwürdigen Bleiberechtsregelung hinweisen. Wir appelieren an Wirtschaft, Politik, Interessensverbände und Zivilgesellschaft, einen Beitrag zu dieser notwendigen Debatte zu leisten
mehr Infos unter http://www.tagdesbleiberechts.at/

Eingezogen – Rausgeflogen

Ein Aktionstag der Caritas Wien zum Thema „Wohnungslosigkeit“
Datum: 15.10.2008, 10.30 – 20.00 Uhr
Ort: Stephansplatz (Zelt und Stephanisaal im Curhaus, Stephansplatz Nr. 3)
Infostände, Kunstperformance, Film-Premiere, Kabarett, Podiumsdiskussion, etc.
Detailliertes Programm zum Download unter: www.caritas-wien.at

arbeitslos, krank, alt – drei Wege in die Armut,

Armutsenquete im Neuen Rathaus in Linz,
eine Veranstaltung der Sozialplattform Oberösterreich am 22. Okt. 2008, von 9.00 bis 17.00 Uhr,
Anmeldungen unter office@sozialplattform.at
mehr Infos unter http://www.sozialplattform.at

KonsumentIn Ja – Arbeitskraft Nein?

Arbeitsmarktpolitische Tagung des DSE-Wien

Vorträge von Dr. Helene Schuberth, DDr. Nikolaus Dimmel,
ExpertInnengespräch mit Kurt. W. Rothschild, Bernd Marin, Margit Schratzenstaller Altzinger, Moderation: Barbara Krommer

Datum: Do. 18. Sept. 2008 von 13.30 bis 19.00 Uhr,
Ort: im Gartenpalais Schönborn, Öst. Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, 1080 Wien, freier Eintritt,
Anmeldungen an tagung@dse-wien.at,
mehr Infos unter http://www.dse-wien.at/news/?id=26

Soziale Lage – Gender – Gesundheit

Eine Fachtagung des BMSK

Fachvorträge von Beate Wimmer-Puchinger, Siegfried Meryn, Verena Fabris, Oliver Razum
am 28. Okt. 2008, vom 10.00 bis 17.00 Uhr,
Stubenring 1, 1010 Wien
Anmeldungen und anmeldung@fem.at
Mehr Informationen unter http://www.fem.at/FEM/anmeldung.htm

 

^ nach oben

Netzwerk

European Consumer Debt Network

ecdn-logoSeit gut einem Jahr werden Austausch und Zusammenarbeit in der Bekämpfung und Vermeidung von Überschuldung und finanzielle Ausgrenzung von einem eigenen Netzwerk auch europaweit forciert. Das European Consumer Debt Network wurde von der Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldenberatungen asb mitgegründet und wird auch von Österreich aus koordiniert. Ende Oktober wird in Madrid die zweite Generalversammlung und Konferenz des Netzwerks stattfinden. Thematisch steht dabei – wie auch in einem von der asb koordinierten EU-Projekt – die Anwendung und Entwicklung von „Standard Budgets“ (=standardisierte Haushaltsbudgets) für Schuldenberatung, Präventionsarbeit und Sozialplanung diskutiert.

Weitere Informationen: www.ecdn.eu

Kino Tipp: Du bist nicht allein.

Jetzt wird wieder alles gut, ich habe wieder Arbeit“, verkündet Frau Moll ihrem Mann Hans. Die Bewohner der Plattenbausiedlung irgendwo in der Nähe von Berlin suchen einen Job und wer bereits über 40 ist, muss froh sein, als unterbezahltes Wachpersonal eingestellt zu werden. Auch für Hans scheint wieder einmal die Sonne: Er hat sich in seine neue Nachbarin Jewgenia verliebt, bei der Renovierung ihrer Wohnung gibt es eine zarte Annäherung. Er kann gar nicht anders, als der Exilrussin mit dem Geld seiner Frau die dringend benötigte Waschmaschine zu schenken. Das Ensemble komplettiert ein in Trennung lebendes Ehepaar: Der ehemalige Physiker Wellinek driftet antriebslos durch den alkoholgeschwängerten Tag, und seine Ex-Frau hält sich als Sprecherin für zwielichtige Hotlines über Wasser.

Läuft wann und wo?

2010: Europäisches Jahr der Armutsbekämpfung

Nicht zuletzt aufgrund des unablässigen Lobbying und der Kritik des Europäischen Armutsnetzwerks EAPN wird die EU 2010 als Europäisches Jahr der Armutsbekämpfung ausrufen. Dabei sollen die Realitäten von mindestens 80 Millonen Menschen, die in der EU von Armut und Ausgrenzung betroffen sind, deutlich gemacht werdden, insbesondere aber an die bereits 2000 abgegebenen Verpflichtungserklärung aller Mitgliedsstaaten bis 2010 einen ‚entscheidenden Beitrag zur Armutsbekämpfung zu leisten“, erinnert werden. Entsprechende Veranstaltungen, Studien und Kampagnen sollen sowohl auf EU als auch auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene forciert werden.

Weitere Informationen: www.armutskonferenz.at, www.eapn.eu


^ nach oben

Publikationen

Dokumentation der 7. Armutskonferenz:

Doku 7. ArmutskonferenzMit Beiträgen von: Margit Appel, Eva Bachinger, Alfred Berndl, Beate Blaschek, Roswitha Breckner, Andrea Brückner, Marc Diebäcker, Ursula Dietersdorfer, Anna Dieplinger, Antje Doberer-Bey, Gabriele Faber-Wiener, Verena Fabris, Elisabeth Freithofer, Michael Fuchs, Peter Gach, Elisabeth Hammer, Karin Heitzmann, Heimo Hirschmann, Traude Hlawaty, Veronika Hofinger, Irene Holzer, Peter Kopf, Kuserutzky-Klan, Norbert Krammer, Manfred Krenn, Birgit Kupka, Rudolf Lehner, Martin Litschauer, Carmen Ludwig, Andreas Mielck, Manfred Moth, Maria Katharina Moser, Michaela Moser, Stephan Nagel, Sighard Neckel, Neustart Saftladen, Tina Oberleitner, Maria Pohn-Weidinger, Elisabeth Panholzer, Peter Pantucek, Ulrike Papouschek, Arno Pilgram, Martina Richter, Erica Riener, Katja Russo, Robert Rybaczek, Kurt Salentin, Heinz Schoibl, Elke Schlitz, Martin Schürz, Michi Schütte, Lucia Sindinger, Gabriele Skledar, Christoph Stoik, Karl-Heinz Ströhle, Marion Thuswald, Martin Vieregg, Roswitha Weingrill, Hilde Wolf, Klaus Wolf, Michael Wrentschur

Erscheinungstermin 15. September 2008, 12,- Euro + 3,- Versandkosten,
zu bestellen unter office@armutskonferenz.at

Handbuch Armut in Österreich: Hrsg. Nikolaus Dimmel, Kartin Heitzmann, Martin Schenk, 800 Seiten, Studienverlag

Handbuch Armut in ÖsterreichISBN: 978-3-7065-4482-5, zu bestellen unter www.studienverlag.at

ISBN: 978-3-7065
Die Beiträge dieses Bandes geben einen umfassenden und systematischen Überblick über den aktuellen Stand der Armutsforschung in Österreich und präsentieren neueste Erkenntnisse zu Ursachen, Folgen und Bekämpfung von Armut. Zugleich wird ein europäischer Vergleich geboten und ein Ausblick auf die künftigen Herausforderungen der Sozialpolitik gegeben. Die AutorInnen beschreiben Ursachen und Folgen der Armut, wobei sie zwischen Risken, Erscheinungs- und Bewältigungsformen differenzieren. Einen weiteren Themenschwerpunkt bilden die bestehenden Instrumente der Armutsbekämpfung.
Zu bestellen unter www.studienverlag.at

Schuldenreport 2008

Schuldenreport2008Für fast 7.400 Personen wurde im Vorjahr ein Privatkonkursverfahren eröffnet, gut 5.000 davon wurden von einer der zehn staatlich anerkannten Schuldenberatungen betreut. Insgesamt konnten gut 40.000 Personen durch Schuldenberatungen unterstützt werden. Der Bedarf an Hilfe bei Schuldenproblemen muss jedoch weit höher eingeschätzt werden. Das beleben u.a. die insgesmamt 760.200 Forderungsexekutionen (Lohnpfändungen) und 930.787 Fahrnisexekutionen (Pfändung beweglicher Sachen) die 2007 beantragt wurden.

Diese und weitere Daten und Fakten zu Schuldenproblemen in Österreich zeigt der von der Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldenberatungen asb publizierte Schuldenreport 2008 auf.

Als Lösungsansätze zur Bekämpfung und Vermeidung von Überschuldung fordern die Schuldenberatungen Sicherung und Ausbau der Schuldenberatungsangebote, verbesserten Zugang zum Privatkonkurs, Änderung der Exekutionsordnung, Recht auf ein Girokonto, verstärkte Investition in Prävention und Maßnahmen für verantwortliche Kreditvergabe.

Weitere Informationen + Schuldenreport 2008 (pdf) zum Download unter: www.schuldenberatung.at

^ nach oben


© DIE ARMUTSKONFERENZ,
Österreichisches Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Snail-Mail Gumpendorferstraße 83, 1060 Wien | T+43-1-402 69 44 12
E-Mail office@armutskonferenz.at W http://www.armutskonferenz.at