Kinder und Jugendliche
In Österreich müssen 43.600 Kinder und Jugendliche unter Sozialhilfebedingungen leben (Armutskonferenz 2009, aktuelle Zahlen 2007). Von 2006 auf 2007 sind diese Zahlen um 20% gestiegen. Kinder und Jugendliche, die von Sozialhilfe leben, haben es schwer: Sie sind häufiger krank und schlechter ernährt, sind Enge, Lärm und Luftverschmutzung ausgesetzt und leiden unter Konsumverzicht und Ausgrenzung. Ebenso sind ihre Bildungschancen begrenzt. Armut ist außerdem erblich. Kinder und Jugendliche aus armutsbetroffenen Familien sind mehrfach benachteiligt und tragen ein enorm hohes Risiko armutsbetroffene Erwachsene zu werden. Mädchen und Buben mit Migrationshintergrund sind besonders stark von Armut betroffen. Die vorliegenden Artikel beschreiben die Situation von Kindern und Jugendlichen in Österreich, die von Armut betroffen sind und untersuchen Instrumentarien, die Abhilfe schaffen könnten, wie zum Beispiel eine Mindestsicherung für Kinder.
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